Seit dem 4. Mai erkunden die Kinder aus der Räuberhöhle ihre Stadt. Entstanden ist diese Idee, als die Kinder immer wieder von ihren Lieblingsplätzen erzählt haben.
Gemeinsam haben wir uns den Kinder- und Jugendstadtplan (wird leider seit 2005 nicht mehr neu aufgelegt) der Stadt Sankt Augustin angeschaut und festgestellt, dass viele Stadtteile zu unserem Ort gehören, die wir noch nie oder nur im Vorbeifahren gesehen haben.

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Als Partnerin konnten wir Frau Mick, ihres Zeichens Ortsvorsteherin von Niederpleis, gewinnen. Sie war begeistert als wir ihr von dem Vorhaben berichteten und sagte uns gleich finanzielle Unterstützung zu. Vielen Dank dafür!

Hier möchten wir sie, liebe Besucher, an unserem Projekt teilhaben lassen und werden immer den zuletzt erkundeten Stadtteil an erste Stelle setzen. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht haben sie Lust, auch einmal unsere Stadt genauer kennenzulernen.

Tag 5/ 14. Juni: Hangelar

Heute ging die große Fahrt nach Hangelar. Gleich zu Anfang stellte sich die große Frage: Kommen Asterix und Obelix aus Hangelar? Hatten wir das kleine gallische Dorf gefunden? Zumindest Hinkelsteine gab es hier…….

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Das Geheimnis lüftete sich schnell, der Besitzer des Flughafenhotels muss ein großer Obelix-Fan sein, denn in seinem Garten stand das gute Stück!

Unsere Aufgabe war es heute den Teil aus der Turmhofgasse in Hangelar wiederzufinden.
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Es sollten Steine aus dem alten Turm sein,

verbaut in der Kapelle Sankt Anna.

Leider haben wir die Kapelle nicht gefunden und

die Kirche „Sankt Anna“ sah auch sehr modern aus.

 

 

 

 

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Auf unserem Weg durch Hangelar lernten wir dann auch den „Dorfpolizisten“

Herr Krenz kennen. Er war sehr freundlich und erzählte uns von seinem Beruf.

Währenddessen konnten wir unser Eis in Ruhe zu Ende essen.

 

 

 

Zurück fuhren wir diesmal mit der Bahn, vorbei am Hangelarer Flugplatz und dem kleinen Hangelarer Streichelzoo.

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Tag 4/ 31. Mai:  Meindorf

unser 4. Ausflug führte uns nach Meindorf.

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Erst dachten wir, dass es dort vielleicht nicht so viel zusehen und zu entdecken gäbe, aber da hatten wir uns geirrt.

Meindorf entpuppte sich als einer der interessantesten Ortsteile.

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Unsere erste Station war die kath. Kirche mit dem

Namen „St. Maria Rosenkranzkönigin“.

Sie gefiel uns sehr gut und wir haben sie uns lange angeschaut.

 

 

 

 

 

Danach ging es in die Turmhofgasse.

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Um sie ranken sich viele Geschichten http://www.wippenhohn.net/html/turmhof.htm

Einen Teil davon sollten wir später in Hangelar wieder finden, doch dazu später mehr.

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Nachdem wir uns das seltsame Meindorfer Getier angeschaut hatten,

machten wir noch einen Abstecher zum Dorfplatz, auf dem ein riesiger Baum steht

und entdeckten einen Spielplatz direkt hinter der Grundschule.

Da wir noch Zeit hatten bis unser Bus kam,

konnten wir dort noch eine ganze Weile spielen.

 

 

 

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Interessante Geschichten über Meindorf findet ihr hier : http://www.wippenhohn.net/html/_wo_wir_leben.html

Tag 3/  20./27. Mai: Niederpleis

Da wir in diesem Jahr unseren Kita-Ausflug zur Burg Niederpleis gemacht haben, hatten wir zwei Tage für Niederpleis veranschlagt.

Am 20. Mai machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Der Weg führte uns durch den linksgelegenen Teil von unserem Stadtteil.

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Vorbei am Pleisbach, seinem Pegelhäuschen und dem Heiligenhäuschen an der Hauptstraße,

kamen wir zur Burg Niederpleis.

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Dort verbrachten wir einen schönen Vormittag.

 

 

 

Am 27. Mai erkundeten wir dann den rechtgelegenen Teil. Unser Rundweg führte uns zuerst zu unserem Dorfplatz.

Dort konnten wir uns den riesigen Maibaum des Junggesellenvereins „Pleeser Murre“ anschauen.

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Der Weg führte weiter zum Schützenhaus, von wo aus es in den Niederpleiser Wald geht.

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Zum Schluß besuchten wir die Antoniuskapelle am Bönnscher Weg. Sie wurde an diesem Platz in den 60er Jahren erbaut.

Sie ist errichtet zum Gedenken an den heiligen Antonius, der Niederpleis vor der Pest beschützen sollte.

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Tag 2/ 11. Mai: Buisdorf

Heute sind wir mit dem Bus nach Buisdorf gefahren.

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Durch Buisdorf führt eine viel befahrene Straße, die wir erst mal überqueren mussten, um auf der anderen Seite den Marktplatz zu erreichen.

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Dort gab es die Hauptsehenswürdigkeiten in Buisdorf zu sehen.

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Dieses Denkmal erinnert an die Menschen aus Buisdorf,

die in einem Krieg ihr Leben verloren haben.

Ein Soldat an der einen Seite und viele Namen rund herum

erinnern daran.

 

 

 

 

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Direkt gegenüber des Marktplatzes steht die große

St.-Georg-Kirche als Filialkirche der Pfarrei St. Martinus.

 

 

 

 

 

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Vor der Kirche steht ein Kreuz zu Ehren des heiligen Georg.

Einem Viehsterben im Jahr 1754 fiel fast der gesamte Tierbestand zum Opfer.

Als die Seuche im Herbst des Jahres endete, wurde am 23. April 1755

ein Kreuz zu Ehren des heiligen Georg aufgestellt.

 

 

 

Weil es so heiß war und wir auch noch an die Sieg wollten, haben uns die Kinder und Erzieher in der kath. Kita Zuflucht gewährt.

Wir wurden herzlich empfangen und mit Wasser versorgt. Vielen Dank dafür!

 

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Danach wanderten wir durch den Ort zur Sieg, wo wir im Schatten noch eine kurze Rast machen konnten,

bevor schon wieder uns Bus zurück in die Kita kam.

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Tag 1/ 04. Mai: Wir besuchen unseren Bürgermeister

Heute haben wir einen Termin mit unserem Bürgermeister gehabt. Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg dorthin.
Vom Schulzentrum Niederpleis bis zur Haltestelle Sankt Augustin-Zentrum sind wir ungefahr 10 min. gefahren.

Dort angekommen, war ganz schön viel los. Viele Menschen warteten auf den Bus oder die Bahn die dort ankommt.

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Außerdem ist dort eine große Baustelle. Das war ganz schön spannend.

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Herr Schumacher empfing uns um 10.00 Uhr im Eschenzimmer seines Rathauses.
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Er hatte extra seine silberne Amtskette angezogen, die er nur trägt, wenn er ganz wichtigen Besuch bekommt.
Auf dieser Kette sieht man das Wappen von Sankt Augustin. Die blauen Felder stehen für die einzelnen Stadtteile.

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Nachdem wir uns kennengelernt hatten, wurde es gemütlich. Wir setzen uns alle mitten auf den Boden und Herr Schumacher setzte sich zu uns. Er erzählte uns ganz viel von unserer Stadt, wie groß sie ist und wieviele Menschen hier wohnen. Und das es nicht immer leicht ist und er immer wieder Sitzungen hat. Das erinnerte uns an unser Kinderparlament und unsere Vorsitzende ist ja auch irgendwie sowas wie eine Bürgermeisterin. Wir konnten ihm auch Fragen stellen, die er uns alle beantwortetete.

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Danach  durften wir uns noch das Trauzimmer, das Wappen in groß und den Augustinus anschauen. Von dem hat die Stadt ihren Namen bekommen.

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Zum Abschluß bekam jedes Kind einen der Stadtpläne und das Buch „Birka entdeckt Sankt Augustin“.