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Die Ev. Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis und Mülldorf

sucht für ihr Familienzentrum Menschenkinder ab 01.04.2019 eine*n

Erzieher*in

Wir sind ein aufgeschlossenes Team mit vielen Ideen und freuen uns auf
eine/n kompetente/n, engagierte/n Kollegen/in.

Wir erwarten

–       umsichtiges und zugewandtes Arbeiten mit Kindern und Familien

–       Teamfähigkeit

–       Bereitschaft, die Arbeit im FMZ als wichtigen Bestandteil der Kirchengemeinde wahrzunehmen

Es handelt sich um eine Stelle mit bis zu 39 Wochenstunden, davon 23 Stunden unbefristet.
Die Vergütung erfolgt nach BAT-KF.

Senden Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 31.01.2019 an:

Ev. FMZ Menschenkinder, Frau Seifert, Schulstr. 57a, 53757 Sankt Augustin oder per Email an fmz.menschenkinder@ekir.de

 

Wir suchen ab sofort oder später Praktikanten für einen Zeitraum zwischen 3 Monaten und
einem Jahr, die gerne mit uns arbeiten möchten.
In unserem Ev. Familienzentrum Menschenkinder betreuen wir in 3 Gruppen 45 Kinder von
einem Jahr bis zum Schuleintritt.
Unsere Kita befindet sich in Sankt Augustin-Niederpleis,
direkt am Busbahnhof Schulzentrum Niederpleis.
Durch ein Praktikum in unserem Familienzentrum bekommst Du die Möglichkeit unsere Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, Einblicke in das vielfältige Berufsfeld eines Erziehers
zu bekommen und Dich selbst ausprobieren zu können.

Haben wir Dein Interesse geweckt?

Dann ruf uns gern an unter 02241-333939 oder sende uns Deine Bewerbungsunterlagen an kita@ev-fmz-menschenkinder.de.

Wir freuen uns darauf Dich kennen zulernen!

Am 23. April findet in unserer Einrichtung die jährliche Sprachstandserhebung für alle Kinder statt, die in zwei Jahren eingeschult werden. Wir haben hier einige Informationen zusammengefasst:

Was wird bei der Sprachstandsfeststellung überprüft?

In dem Verfahren wird überprüft, ob die Sprachentwicklung eines Kindes aus pädagogischer Sicht altersgemäß ist und ob es die deutsche Sprache hinreichend beherrscht. Dies sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen, besonders beim Start ins Schulleben. Es wird durch die Sprachstandsfeststellung allerdings nicht überprüft, ob möglicherweise eine medizinisch begründete sprachtherapeutische Förderung nötig ist.

Wer nimmt an der Sprachstandsfeststellung  teil?

An dem Verfahren nehmen im Frühjahr eines jeden Jahres alle Kinder teil, die zwei Jahre später schulpflichtig werden – auch die Kinder, die in sprachtherapeutischer oder logopädischer Behandlung sind. Kinder, die einen heilpädagogischen Kindergarten besuchen oder als Kind mit einer Behinderung integrativ gefördert werden, nehmen an der Sprachstandsfeststellung nicht teil.

Wie wird der Sprachstand eines Kindes überprüft?

Das Verfahren zur Sprachstandsfeststellung basiert auf dem von Frau Prof. Lilian Fried von der Technischen Universität Dortmund entwickelten Instrument „Delfin4“. Der Name ist die Abkürzung für „Diagnostik, Elternarbeit, Förderung der Sprachkompetenz in Nordrhein-Westfalen bei 4-Jährigen“.

Wie läuft die Überprüfung konkret ab?

Die 1. Stufe des Verfahrens findet zwischen März und Mai in den Kindertageseinrichtungen statt. In einem ca. 30 Minuten dauernden Verfahren prüfen eine Erzieherin oder ein Erzieher aus der jeweiligen Kindertagesstätte und eine Lehrkraft aus einer nahe gelegenen Grundschule den Sprachstand der Kinder. In kleinen Gruppen führen sie die 1. Stufe „Besuch im Zoo“ durch. Dabei werden die Kinder immer wieder zum Sprechen und zum Nachsprechen angeregt. Für Kinder, bei denen sich herausstellt, dass ihre Deutschkenntnisse ausreichend sind und ihre Sprachentwicklung aus pädagogischer Sicht altersgemäß ist, endet das Verfahren nach der 1. Stufe. Stellt sich im Rahmen der 1. Stufe heraus, dass ein Kind Unterstützung in seiner Sprachentwicklung benötigt – und wird diese Einschätzung von den Erzieherinnen und Erziehern geteilt – wird bereits in dieser Stufe die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sprachförderung verbindlich festgestellt. Die Eltern dieser Kinder müssen ihr Kind nicht mehr mit einem zweiten vertiefenden Verfahren untersuchen lassen. Eine freiwillige Teilnahme – etwa im Zweifelsfall – ist jedoch möglich. Für die übrigen Kinder, bei denen in der 1. Stufe noch keine eindeutigen Aussagen getroffen werden konnten, wird zwischen dem Mai und dem Juni die 2. Stufe des Verfahrens stattfinden. Dies gilt auch für Kinder, die keine Kindertageseinrichtung besuchen und die daher nicht an der 1. Stufe teilgenommen haben. Diese 2. Stufe „Besuch im Pfiffikus-Haus“ wird durch entsprechend geschulte Grundschullehrkräfte mit jedem Kind einzeln durchgeführt. Am Ende des Verfahrens, das für jedes Kind etwa 30 Minuten dauert, teilt die Lehrkraft den Eltern mit, ob das Kind eine zusätzliche Sprachförderung benötigt.

Was geschieht, wenn Eltern nicht dafür sorgen, dass ihr Kind an der Sprachstandsfeststellung teilnimmt?

Die Teilnahme an dem Sprachstandsfeststellungsverfahren ist verpflichtend. Nur so kann sichergestellt werden, dass wirklich allen Kindern, die eine zusätzliche pädagogische Sprachförderung benötigen, auch geholfen werden kann. Eine Verletzung dieser Pflicht kann daher zu einem Bußgeld führen.

Was geschieht, wenn festgestellt wurde, dass ein Kind zusätzliche pädagogische Sprachförderung benötigt?

Wenn das Kind eine Kindertageseinrichtung besucht, wird es dort von qualifizierten Fachkräften zusätzlich gefördert. Diese zusätzliche Sprachförderung findet in der Einrichtung während des normalen Tagesablaufes statt. Wenn das Kind noch keine Kindertageseinrichtung besucht, aber Sprachförderung benötigt, wird den Eltern empfohlen, ihr Kind in einer Kindertageseinrichtung anzumelden. Folgen die Eltern dieser Empfehlung nicht, werden sie vom Schulamt verpflichtet, ihr Kind an einer vorschulischen Sprachfördermaßnahme teilnehmen zu lassen. Diese Maßnahme kann z. B. in einer Kindertageseinrichtung oder in einem Familienzentrum durchgeführt werden.

Wie lange dauert die Sprachförderung insgesamt?

Die Kinder erhalten die pädagogische Sprachförderung bis zum Schuleintritt.

Ist die Sprachförderung kostenlos?

Ja, die Mittel für die zusätzliche Sprachförderung stellt die Landesregierung zur Verfügung.

Müssen Kinder an der Sprachförderung teilnehmen?

Die Teilnahme an der zusätzlichen Sprachförderung ist verpflichtend, denn fehlende Sprachkenntnisse oder eine nicht altersgemäße Sprachentwicklung können den späteren Lernerfolg der Kinder erheblich beeinträchtigen.

Singen erhöht die Lebensfreude in jedem Alter.

 

Als ich ein Kind war, sang mir meine Mutter sehr oft abends am Bett ein Lied vor. Ich erinnere mich gern, wie geborgen und geliebt ich mich dann gefühlt habe. Meine eigenen Kinder habe ich auch mit Liedern beruhigt und getröstet. Schon Neugeborene kennen ganz genau die Stimmen ihrer Bezugspersonen. Hören sie diese, beruhigen sich Babies und Kinder rascher.

Singen andere Personen etwas vor, die das Kind bisher noch wenig kennt, können sie bei ihm bald freundliches Interesse finden. Das erleichtert den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. So wird z.B. in Spielgruppen viel gesungen. Auch manche Babysitter, Opas, Omas, Tanten, … singen mit Kindern und natürlich wir Erzieher und Erzieherinnen im Familienzentrum Menschenkinder. Wir singen beim Spielen im Stuhlkreis, bei Geburtstagsfeiern, im Spatzenchor und Bibeltreff, bei jahreszeitlichen Festen oder Gottesdiensten und oft auch einfach zwischendurch. Im Sommer, wenn wir wieder neuen Kindern bei der Eingewöhnung helfen werden, spielen Lieder eine besonders wichtige Rolle. Wenn im Tagesablauf ein bestimmtes Bergüßungslied und einige andere einfache Lieder immer wiederkehren, gibt das (neuen) Kindern Sicherheit. Wo Vertrautes wiederkehrt, fühlt man sich zu Hause.

Aus dem Vorsingen wird rasch ein miteinander Singen. Besser ist es, wenige Lieder oft zu singen. Was wir gut können, macht uns besonders viel Freude. Im Kindergarten erfinden wir zu einigen Liedern auch passende Bewegungen. Kinder sind ja sehr bewegungsfreudig und lernen so ganz nebenbei Melodie, Rhytmus und Text des Liedes. Erwachsene haben ebenfalls Freude beim Singen beim Mitklatschen, oder beim Bewegen zu Musik. Miteinander Singen ist immer ein freudevolles Gemeinschaftserlebnis, das verschiedenste Menschen einander näher bringt.

Kinder, die spielen, darf man gern auch hören. Ob sie nun den brummenden  Motor eines fahrenden Autos nachahmen, Tierstimmen imitieren, oder eine kleine Puppe mit pipsender Oberstimme zum Leben erwecken. Alle Kinder üben so auf natürliche Weise schwierige Laute, was den Sprachlernprozess erleichtert. Ein Lied summen oder auf Silben singen, wie etwa „Lalalaa“ geht nicht schwer und es kann ja auch mal der Einstieg in ein Lied sein, um sich danach den Text des Liedes wieder wachzurufen. Ein Lied, das wir länger nicht gesungen haben, kann man ruhig mit dem Refrain oder am Liedende beginnen. Und welche Freude, da ist es ja als ganzes wieder abrufbar. Für Kinder ist ein altersentsprechend verständlicher Text beim Singen wichtig. Außer neuen Liedern singen wir gern auch traditionelle Lieder mit Kindern. Manchmal gibt es da schon Fragen zum Text, die besprochen werden müssen. Lieder werden in jedem Fall wortschatzerweiternd sein.

Alle Kinder mögen Lieder! Schon sehr junge Kinder sagen es, wenn sie ein Lied „nohmal“ (noch einmal) hören möchten. Bevor sie sprechen können, zeigen sie es indem sie in die Hände klatschen, dass sie erneut „Backe,backe Kuchen“ singen möchten. Erwachsene können ihnen die Freude am Singen vermitteln, indem sie darauf eingehen, auch wenn es ihnen selbst mal etwas zu eintönig vorkommt – schon wieder dasselbe Lied … ? Ja, und das wichtigste ist immer die Freude: Singen ist ein lebendiger fröhlicher Prozess, der gute Laune erzeugt. Es ist unwichtig, ob ungeübte Sänger gleich die richtige Melodie exakt treffen, obwohl auch das mit der Übung kommen wird. Singen verbessert die eigene Stimmumg wesentlich hin zur optimistischen Fröhlichkeit.

Mir persönlich sind Lieder wichtig, mit denen wir Gott loben oder uns im Glauben bestärken. Da gibt es ganz fröhliche und auch bedächtigere. Lieder können manchmal gut trösten und Geborgenheit im Glauben ausdrücken. Das verstehen schon Kinder und auch noch sehr alte Menschen, selbst demente Menschen. Ich las es gerade erst wieder, dass Menschen mit Alzheimer, die sich nirgends mehr heimisch fühlen können, weder bei einst vertrauten Personen noch in einer früher vertrauten Umgebung, sich durch das gemeinsame Singen von Liedern geborgen und zu Hause fühlen.

Es gibt viele Gründe für das Singen, ob allein oder mit anderen gemeinsam, immer erhöht es unsere Lebensfreude. Einer singt unter der Dusche oder im Auto, andere mit uns allen im Gottesdienst oder in einem Chor. Ich singe gern im Spatzenchor und auch sonst viel im Familienzentrum. Und übrigens, meine Stimme habe ich immer und überall dabei.

Anita Schindler-Kindermann

(Erzieherin im Familienzentrum Menschenkinder)

Kinder in Bewegung

Mit seinem Körper bewusst umzugehen und sich seines Körpers bewusst zu sein, fördert das Selbstbewusstsein.                (Textauszüge: Script Psychomotorik Bonn)

Die Welt der Kinder besteht aus Bewegung. Sie laufen, rennen, toben, schreien, drehen und klettern. Der Bewegungsdrang unserer Kinder wird hauptsächlich von der unvermeidlichen Suche nach Neuem bestimmt. Der unermüdliche Forschungsdrang der Kinder wird in allen neuen und unbekannten Situationen zum Ausdruck gebracht.

Kinder brauchen eine Umwelt, die man anfassen, fühlen, hören, riechen, in der man sich bewegen und Erfahrungen sammeln kann. Ein runder Gegenstand – z. B. ein Ball – rollt ständig weg. Er ist nur ganz schwer unter Kontrolle zu halten, ein Gegenstand mit Ecken dagegen bleibt liegen. Das von Kindern so häufig praktizierte Greifen nach Gegenständen aller Art, wird zu einem „Be-Greifen“, das Fassen zu einem „Er-Fassen“. Das Konkrete ist die Grundlage für das Abstrakte. Dieses Handeln ist als ein wichtiger Teil der Entwicklung von Wissen, Urteil und Einsicht, also von geistiger Entwicklung zu betrachten. Denken vollzieht sich zunächst in der Form des aktiven Handelns; durch die handelnde Auseinandersetzung mit den für das Kind noch vielen unbekannten Dingen der Umwelt gelangt es spielerisch zu deren gedanklicher Beherrschung.
Mit Sicherheit haben wir es irgendwann auch schon einmal selbst erfahren: Um eine für uns neue Sache zu verstehen, z. B. die Gebrauchsanleitung des neuen Fernsehers, reicht es nicht aus, wenn wir uns diese nur durchlesen – visuelle Vorstellung -, wir sind erfolgreicher, wenn wir handelnd – mit allen Sinnen – beteiligt sind.

Der Motor der Entwicklung ist die kindliche Neugier und ihr unsagbarer Hunger nach vielfältigen Bewegungsanlässen. Der ständige Drang zum Steigen, Klettern, Rutschen, Drehen, Schleudern, Schwingen, Herunterspringen, mit dem Ball spielen, in die Pfütze springen, wer kann sich nicht selbst daran erinnern. Haben wir nicht auch ständig unsere Eltern damit genervt, mit uns „Engelchen flieg“ zu spielen, haben wir es nicht genossen, wenn uns der Vater hoch in die Luft „geworfen“ und uns sicher wieder aufgefangen hat.
Was z. B. „sich im Gleichgewicht befinden“ bedeutet, kann nur erfahren, wer es auch bis zum Extremen erprobt hat. Kinder „begreifen“ über Bewegung ihre räumlich-dingliche Umwelt. Begriffe wie Schwung, Gleichgewicht, Schwerkraft und Reibung können nur über grundlegende Bewegungstätigkeiten wie Schaukeln, Rutschen, Balancieren, Klettern etc. erworben werden. Auf einem ganz schmalen Baumstamm „zu balancieren“ bedarf einer ganz anderen Konzentration als auf einem breiten Baumstamm „zu gehen“. Auf einer hohen Mauer „zu balancieren“ bedarf mehr Mut und Angstbewältigung, als auf einem Rinnstein.

Die Erfahrungen des „selbst Machens“, die Dinge im Spiel „selbst zu verändern“, „selbst zu entscheiden“, auch wenn es mehrerer Anläufe bedarf erfolgreich zu sein, sind unerlässlich, um uns selbstständig und selbstbewusst zu entwickeln. Es sind die Erfolgserlebnisse im Bewegungsbereich, die dazu beitragen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben.

Aber ! Wie ?

Wie kann ich mein Kind fördern und fordern, damit es sich gut entwickelt?

Welche Spielsachen sind die Richtigen?

Warum ist Bewegung so wichtig für die Entwicklung.

Was hat Bewegung mit Lernen (Kognitiven Leistungen) zu tun?

Dazu gehört unter anderem Konzentrationsschwächen oder motorische Defizite. Für Ihre Fragen und nähere Informationen steht sie Ihnen gerne zur Verfügung.

Unsere heilpädagogische Fachkraft Andrea Walther (Gruppenleitung der Pirateninsel) fördert jeden Montag und Mittwoch Vormittag in Ihrer ‚Tigergruppe‘ Kinder mit psychomotorischen Indikationen.

Im Rahmen unserer Arbeit als Familienzentrum ist es uns gelungen, eine Logopädin an Bord zu holen.

Die Logopädin Frau Stüber wird jeden Dienstag und jeden Donnerstag ab 8.00 Uhr Kinder,

die ein Rezept ihres Kinderarztes (HNO, Kieferorthopäde o.ä.) haben,

in unserer Einrichtung logopädisch fördern und therapieren.

Frau Stüber ist ausgebildete Logopädin und arbeitet in einer Gemeinschaftspraxis.

 

Bei Interesse melden sie sich bei Frau Schwabe, Gruppenleitung Räuberhöhle.