Nach einiger Zeit ohne Mutter-Kind-Nachmittag fanden wir,

dass es mal wieder an der Zeit war ihn ins Leben zurück zurufen.

Wir entschieden uns für den Anfang für eine Rally durch Niederpleis.

Schon in kurzer Zeit hatten wir 13 Anmeldungen.

Der Nachmittag hat allen viel Spaß gemacht und wird  von vielen Anwesenden dringend für das nächste Jahr wieder gewünscht :-)…..

Hier findet Ihr einige Impressionen des Nachmittags:

Seit einiger Zeit haben wir uns in unserem Familienzentrum entschieden,

die Osterzeit mit allen Familien an einem gemeinsamen Nachmittag einzuläuten.

an diesem Tag bieten wir den Kindern die Möglichkeit einen kreativen Nachmittag

mit ihrer Familie zu verbringen und einige ruhige Minuten in der Cafeteria zu verbringen.

Das Besondere ist, dass sich so alle Gruppen mischen und neue Kontakte geknüpft werden oder die

anderen Räume kennengelernt werden können. Die Resonanz der Eltern  ist immer wieder sehr positiv.

Dieses Jahr wurden in der Indianergruppe Ostereier aus Pappe und Bügeltechnik gestaltet:

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In der Räuberhöhle wurden Osterkörbchen gestaltet und Osterkarten gestempelt:

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In der Pirateninsel gab es dann zur Entspannung leckere Kekse , Kaffee, Tee und Wasser.

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Mittlerweile schon traditionell beenden wir unseren Familiennachmittag mit einer kurzen Andacht,

um zur Ruhe zukommen und gestärkt in die Passionszeit gehen zu können.

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Wir wünschen allen Familien und Lesern eine schöne Passionszeit und ein gesegnetes Osterfest.

 

Anfang März erreichte uns die Anfrage des neuen Rewe in Niederpleis, ob wir nicht Lust hätten, das Foyer zu schmücken.

Und so machten wir uns daran Ideen zu sammeln:

Frühlingshaft sollte es sein, aber wir wollten auch gerne wertfreies Material verwenden, da wir ja zur Zeit in unserer Kita spielzeugfreie Zeit haben.

Und……alle Kinder sollten beteiligt sein, auch die Kleinsten.

Und so wurden in der Indianergruppe aus Luftballons, Kleister und jahrealtem Geschenkpapier riesengroße, wunderschöne Ostereier geklebt

und aus Eierkartons entstanden an einem langen Donnerstag mit den anderen Kindern aus Pirateninsel und Räuberhöhle

zauberhafte Frühlingsblumen.

Am Montag den 23.03. machten wir uns dann auf den Weg und das Ergebnis ist großartig:

 

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Zu Bestaunen ist unser Werk noch eine Weile im Rewe-Markt in Niederpleis :-)….

die Kinder sind sehr stolz darauf!

 

Heute haben wir uns auf den Weg gemacht, den Frühling zu suchen.

Langsam reicht es uns nämlich mit dem kalten Wetter und dem fiesen geniesel.

Wir sind an die Sieg gegangen und haben den Frühling mit unserer Kamera festgehalten –

und jetzt lassen wir ihn auch nicht mehr los :-)…..

In diesem Jahr wollten wir eigentlich mit der spielzeugfreien Zeit aussetzen.
Die Umstellung auf die U3- Betreuung, viele neue Kollegen –
wir dachten für alle sei es gut auf diese Zeit zu verzichten.

Doch diese Rechnung hatten wir ohne die großen Kinder gemacht.
Bei einem Mittagessen-Gespräch über Karneval und das Fasten, bemerkten einige Vorschulkinder:
„Dann räumen wir bald das Spielzeug weg“. Zusammen wurden dann in der Räuberhöhle und der Pirateninsel mit den kindern überlegt, wie die Spielzeugfreie Zeit in diesem Zahr aussehen soll und wir entschlossen uns zu ‚Spielzeugfrei-light‘.

Wertfreie Materialien wie Toilettenpapierrollen, Pappröhren und Kartons sollten bleiben, ebenso wie die Kreativecke und die Bilderbücher.

Ab Aschermittwoch wurde dann abgestimmt und ab dem 23.02. war das Spielzeug im Urlaub….

Immer wieder glauben Unbeteiligte das den Kindern Beschäftigung und Bildung fehlt, doch wir haben immer wieder festgestellt, das diese Zeit sehr bereichernd für alle ist.

Die Kinder spielen miteinander und nicht gegeneinander, weil sie sich nicht um genau dieses eine Spielzeug streiten müssen. Sie kommunizieren viel mehr und es finden sich Freunde, die man vorher nie erahnt hätte.

Die galerie kann ihnen vielleicht einige Einblicke geben und wenn sie noch Fragen haben, scheuen sie sich nicht uns anzusprechen 🙂

 

Am Weiberfastnachtstag wurde in unseren Räumen groß gefeiert.

„Jeder Jeck ist anders“ das ist das Motto, das mittlerweile eine große Tradition in unserem Haus hat.

Jeder verkleidet sich so, wie er möchte und alle zusammen feiern friedlich.

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Karneval bei den Indianern

Karneval fing bei den Indianern schon früh an, denn die Dekoration wurde selbst von unseren U3-Kindern gefertigt.

 

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Dazu wurden große Papprollen mit gaanz viel Fingerfarbe eingeschmiert und nach langem Trocknen mit bunten Kreppbändern verziert.

Für die Feier selber haben wir uns dann entschieden, um Sicherheit und Geborgenheit beizubehalten, die Feier dieses Jahr getrennt von den anderen beiden Gruppen zu gestalten.

 

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Dennoch kamen immer wieder Kinder aus den anderen Gruppen zu Besuch, um mit den Kindern gemeinsam zu tanzen oder zu spielen.

Nicht weniger lustig ging dann der Vormittag mit klingenden Luftballons, Musik und Tanz schnell vorbei. Um 11:11 Uhr kamen dann die Eltern dazu und das leckere Buffet wurde gemeinsam leer gegessen.

Zum Abschluss haben wir uns dann auf dem runden Teppich versammelt und unser Indianerlied mit Eltern, Kindern und der Gitarre gesungen. Gemeinsames Singen mögen unsere Kinder immer gerne.

 

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Dank der Mithilfe der Eltern, war die Gruppe danach schnell wieder aufgeräumt und

alle großen und kleinen Indianer konnten die restliche Weiberfastnacht woanders

weiter feiern.

Karneval in der Pirateninsel und der Räuberhöhle

In den beiden anderen Gruppen gab es ein wenig mehr Remmi-Demmi.

Wir hatten uns entscheiden in einem Raum, der Pirateninsel, zu tanzen und in dem anderen, der Räuberhöhle, das

Buffet aufzubauen.

 

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Auch kamen gegen 11.11 Uhr die Eltern dazu um den Rest des Buffets zu vertilgen 🙂 und noch ein bisschen

mitzufeiern und zu tanzen.

 

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Den Höhepunkt bildete aber wieder unsere große Modenschau, bei der jeder sein Kostüm

stolz präsentieren durfte.

 

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Es war ein gelungenes Fest, alle hatten ihren Spaß.

 

Heute durften wir unsere Kunstwerke im Flur allen Eltern und Kindern

unseres Familienzentrums präsentieren. Das hat richtig viel Spaß gemacht

und wir konnten sehr stolz auf unsere Kunst sein:

 

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Um 10:30 Uhr gab es dann die Modenschau unserer selbstdesignten Kleidungsstücke:

 

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Einen grossen Dank an alle Piratenkinder, ihr habt und großartig unterhalten.

In ihrem Projekt haben die Piraten auch gelernt, wie man mit vermeindlichem Müll

noch richtig sinnvoll beschäftigen kann.

Am Dienstag wurde mit Müll geturnt:

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Hinterher hatten wir zwar immer noch eine Menge Müll, aber dafür richtig viel Spaß :-)……

 

Außer dem entstanden unsere Müllkunstwerke, die wir am Mittwoch morgen zwischen 7.30  und 9.00 Uhr in einer

Vernissage im Flur präsentieren dürfen:

 

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In der Piratengruppe findet zur Zeit ein großartiges Projekt zum Thema Müll statt.

Am Montag, den 09.02. haben die Piratenkinder einen Ausflug zur Müllumladestation in

Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte gemacht. Es gab viel zu entdecken:

 

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Was wird ganz besonders gesehen haben, WIR ALLE machen viel zu viel Müll!!!!!

Ganz schön erschreckend!!!!!

 

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In diesem Jahr begann die Weihnachtsgeschichte im Kindergarten schon im November. Freitags im Bibeltreff lernten wir die Biblischen Erzählfiguren kennen, erst Josef, den Zimmermannssohn, eine Woche später eine sehr junge Frau namens Maria.

In der Woche darauf verliebten sich Josef und Maria und alle Kinder erlebten das ganz aus der Nähe mit: Die Biblische Erzählfiguren habe ich in einem speziellen Kurs genäht. Man kann sie beim Erzählen biegen und hinstellen und sie etwas tragen lassen. Sie können einander in den Arm nehmen. Das sieht lebendig aus und spricht Gefühle an.

Anfangs wollten einige Kinder wissen, warum Maria und Josef kein Gesicht haben. Ich bat die Kinder die Augen zu schließen und sich Maria glücklich vorzustellen oder später den Josef ratlos usw.  Antwort eines Fünfjährigen „Ja, das können wir uns vorstellen“. Maria und Josef beteten oft zu Gott. Sie dankten ihm für vieles und fragten ihn oft um Rat. Sie spürten, dass Gott da war.  Dann kam ein Esel hinzu und er sollte, das forderten die Kinder, einen Namen haben: „Leila“. Er allerdings zeigt immer das gleiche zufriedene Gesicht!

Als Kaiser Augustus forderte, dass jeder um sich zählen zu  lassen, in seinen Geburtsort gehen sollte, begann für Josef, Maria und Leila die weite Reise. Maria musste mit ihrem Mann dahin, wo er geboren worden war, nach Bethlehem.

Maria war schwanger und trug nur ihre kleine Handtasche, und natürlich das Baby. Das große Gepäck lud Josef auf Leilas Rücken. Gut, dass sie den Esel hatten und er ihnen ihr Gepäck abnehmen konnte.  Ein Kind machte sich Sorgen, ob Leila den beiden nicht weglaufen würde. Ein kleiner Zügel ermöglichte es Josef, Leila zu führen. Maria und Josef beteten immer wieder zu Gott und wussten so, dass er mit ihnen unterwegs ist. Der Weg war weit und wir verfolgten ihn im Advent täglich auf unserer Fensterbank im Flur. Dabei sangen wir meist „Seht die gute Zeit ist nah“. Der Weg führte an Häusern vorbei an Weiden mit Schafen, an Feldern und Bäumen. Gut, wenn die Drei einen Bach oder eine Quelle fanden um zu trinken und ihre Lederflasche aufzufüllen.

Bald wuchs  dem Josef ein Bart! Marias Bauch wurde immer dicker. In ihr strampelte das Kind. Maria und Josef freuten sich sehr auf ihr Baby. Doch wurde der Weg mühsam und weit. Maria konnte am Schluss nicht mehr gehen. Sie setzte sich auf Leilas Rücken. Mit ihnen waren wir enttäuscht, als sie zimmersuchend in Bethlehem häufig abgewiesen wurden. Als dann ein Mann sagte, höchstens im Stall sei noch ein warmer Platz, waren wir alle erleichtert. Dort lag zwar schon ein Schaf. Alle Kinder waren sich einig, dass es gern zur Seite rückt. Es hat dann wohl nachts Jesu` Geburt miterlebt. Nun sind wir alle froh und freuen uns über den kleinen Jesus, den Maria in eine Krippe legen musste, da sie kein Kinderbett hatte.

Auch mit unseren U3-Kindern gingen wir oft zur Fensterbank mit den Figuren, sie benannten die Tiere mit wiederholtem „IA, IA, IA“ und „Mäh, Mäh…“ und zeigten auch wer Maria und wer Josef ist. Das Singen fanden sie schön. Leila wurde oft gestreichelt, aber ebenso wie alles andere respektvoll stehen gelassen. Mit Interesse haben die Kinder den Ablauf verfolgt. Im Januar gingen wir mit den Hirten (ein paar Kinder als Hirten verkleidet) gemeinsam das Jesuskind ansehen.

Die Kinder und ebenso wir Erwachsenen aus dem Kindergarten staunen darüber:

Gott kam als kleiner Mensch zu uns in diese Welt, schwach und arm. Dennoch hat er uns so viel mitgebracht: Liebe und Verständnis für unsere Unvollkommenheit und ganz viel Hoffnung. Er liebt Kinder und Erwachsene in aller Verschiedenheit, wie wir sind.

Anita Schindler-Kindermann

Erzieherin im Familienzentrum Menschenkinder

 

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