Partizipation im Kindergarten
oder wenn das Kinderparlament tagt

Seit einigen Wochen treffen sich die Vorschulkinder der Räuberhöhle regelmäßig im Kinderparlament.

Was ist das denn? Demokratie schon im Kindergarten?

Na klar, denn auch Kinder haben eine Stimme und sind bereits so kompetent Entscheidungen zu treffen und Abstimmungen zu organisieren. Und Entscheidungen stehen ganz viele an. So wird in der Vollversammlung (mit allen Räubern) bestimmt, was es zum gemeinsamen Frühstück geben soll oder der Vorsitzende berät sich mit seinem Vertreter und
dem Beisitzer wann die nächste Sitzung stattfinden soll. Für den Waldtag im April hat das Kinderparlament sich für einen Ausflug in den Park entschieden. Und so wird´s dann auch gemacht!

Wie im richtigen Parlament gibt es auch im Kinderparlament verschiedene Arten der Wahl: z.B. mit Steinen im Sitzkreis ( das ist dann eine offene Wahl), im Wahlraum ( der Personalraum)
findet dann mit Bechern die geheime Wahl statt oder spontan geht auch die Abstimmung per Handzeichen.

Durch Symbole und Fotos werden die Vorgänge im Parlament für alle transparent und auch die kleinsten verstehen dann, worum es geht.

Wir sind sicher, auch nach der spielzeugfreien Zeit, wird es bei uns ein Kinderparlament und ganz viel Mitbestimmung geben.

Am Sonntag, 17. Juli, hat unsere Kindertagesstätte/Familienzentrum Menschenkinder ihr Sommerfest gefeiert. Unter dem Titel „Forscher- und Entdeckerfest“ gab es ein buntes Angebot in und um die Kindertagesstätte am Paul-Gerhardt-Haus. Viele eifrige Kinder haben gebastelt, gemalt, gesungen und gespielt. Auch für die Erwachsenen gab es einiges zu sehen.

Begonnen hatte der Tag mit einem Familiengottesdienst mit Verabschiedung der Vorschulkinder – die nach den Ferien in die Schule kommen.

Kinder in Bewegung

Mit seinem Körper bewusst umzugehen und sich seines Körpers bewusst zu sein, fördert das Selbstbewusstsein.                (Textauszüge: Script Psychomotorik Bonn)

Die Welt der Kinder besteht aus Bewegung. Sie laufen, rennen, toben, schreien, drehen und klettern. Der Bewegungsdrang unserer Kinder wird hauptsächlich von der unvermeidlichen Suche nach Neuem bestimmt. Der unermüdliche Forschungsdrang der Kinder wird in allen neuen und unbekannten Situationen zum Ausdruck gebracht.

Kinder brauchen eine Umwelt, die man anfassen, fühlen, hören, riechen, in der man sich bewegen und Erfahrungen sammeln kann. Ein runder Gegenstand – z. B. ein Ball – rollt ständig weg. Er ist nur ganz schwer unter Kontrolle zu halten, ein Gegenstand mit Ecken dagegen bleibt liegen. Das von Kindern so häufig praktizierte Greifen nach Gegenständen aller Art, wird zu einem „Be-Greifen“, das Fassen zu einem „Er-Fassen“. Das Konkrete ist die Grundlage für das Abstrakte. Dieses Handeln ist als ein wichtiger Teil der Entwicklung von Wissen, Urteil und Einsicht, also von geistiger Entwicklung zu betrachten. Denken vollzieht sich zunächst in der Form des aktiven Handelns; durch die handelnde Auseinandersetzung mit den für das Kind noch vielen unbekannten Dingen der Umwelt gelangt es spielerisch zu deren gedanklicher Beherrschung.
Mit Sicherheit haben wir es irgendwann auch schon einmal selbst erfahren: Um eine für uns neue Sache zu verstehen, z. B. die Gebrauchsanleitung des neuen Fernsehers, reicht es nicht aus, wenn wir uns diese nur durchlesen – visuelle Vorstellung -, wir sind erfolgreicher, wenn wir handelnd – mit allen Sinnen – beteiligt sind.

Der Motor der Entwicklung ist die kindliche Neugier und ihr unsagbarer Hunger nach vielfältigen Bewegungsanlässen. Der ständige Drang zum Steigen, Klettern, Rutschen, Drehen, Schleudern, Schwingen, Herunterspringen, mit dem Ball spielen, in die Pfütze springen, wer kann sich nicht selbst daran erinnern. Haben wir nicht auch ständig unsere Eltern damit genervt, mit uns „Engelchen flieg“ zu spielen, haben wir es nicht genossen, wenn uns der Vater hoch in die Luft „geworfen“ und uns sicher wieder aufgefangen hat.
Was z. B. „sich im Gleichgewicht befinden“ bedeutet, kann nur erfahren, wer es auch bis zum Extremen erprobt hat. Kinder „begreifen“ über Bewegung ihre räumlich-dingliche Umwelt. Begriffe wie Schwung, Gleichgewicht, Schwerkraft und Reibung können nur über grundlegende Bewegungstätigkeiten wie Schaukeln, Rutschen, Balancieren, Klettern etc. erworben werden. Auf einem ganz schmalen Baumstamm „zu balancieren“ bedarf einer ganz anderen Konzentration als auf einem breiten Baumstamm „zu gehen“. Auf einer hohen Mauer „zu balancieren“ bedarf mehr Mut und Angstbewältigung, als auf einem Rinnstein.

Die Erfahrungen des „selbst Machens“, die Dinge im Spiel „selbst zu verändern“, „selbst zu entscheiden“, auch wenn es mehrerer Anläufe bedarf erfolgreich zu sein, sind unerlässlich, um uns selbstständig und selbstbewusst zu entwickeln. Es sind die Erfolgserlebnisse im Bewegungsbereich, die dazu beitragen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben.

Aber ! Wie ?

Wie kann ich mein Kind fördern und fordern, damit es sich gut entwickelt?

Welche Spielsachen sind die Richtigen?

Warum ist Bewegung so wichtig für die Entwicklung.

Was hat Bewegung mit Lernen (Kognitiven Leistungen) zu tun?

Dazu gehört unter anderem Konzentrationsschwächen oder motorische Defizite. Für Ihre Fragen und nähere Informationen steht sie Ihnen gerne zur Verfügung.

Unsere heilpädagogische Fachkraft Andrea Walther (Gruppenleitung der Pirateninsel) fördert jeden Montag und Mittwoch Vormittag in Ihrer ‚Tigergruppe‘ Kinder mit psychomotorischen Indikationen.

Seit einigen Jahren haben wir eine wöchentliche Diakoniesprechstunde eingerichtet. Viele Menschen suchten bis dahin das Gemeindebüro oder die Pfarrhäuser auf, um ihre Sorgen bzw. Bitten um Unterstützung loszuwerden. Dies geschah oft zu sehr ungünstigen Zeiten, so dass wir uns entschlossen, eine regelmäßige Sprechstunde anzubieten, in der Diakoniemitarbeiterinnen und -mitarbeiter Zeit haben, den Hilfe suchenden Menschen zuzuhören und zu helfen.

Donnerstags, 16:30 Uhr im Gemeindehaus:

Paul-Gerhardt-Haus, Schulstr. 57

Diese Einrichtung hat sich sehr bewährt. Uns besuchen Menschen mit vielfältigen Problemen. Oft sind es akute finanzielle Notsituationen, in den wir mit einem Lebensmittel- oder Kleidergutschein helfen können. Manchmal sind Möbel oder Einrichtungsgegenstände notwendig, manchmal eine Wohnung oder eine Erziehungsberatung. Darüber hinaus sind auch Hausbesuche unumgänglich, um uns vor Ort von den Problemen zu überzeugen. Sprachschwierigkeiten erfordern öfters Begleitung zu Sozialeinrichtungen. Wir vermitteln Kontakte zu fachkompetenten Einrichtungen, wie z.B. der Schuldnerberatung, der „Hilfe zur Arbeit“ oder psychosozialen bzw. medizinischen Institutionen. Dazu gehören auch Einrichtungen unserer Stadt, wie die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, das Frauenhaus oder die „Tafel“, die Lebensmittel kostenlos an Bedürftige verteilt.

Sehr dankbar sind wir dafür, dass uns durch die Kollekten der Gottesdienste, die Diakoniesammlung und die Kirchensteuermittel finanzielle Mittel gegeben sind, mit denen wir helfen können.

Unser Leitspruch lautet: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25, 40).

Info: Erna Witter 02241/33 65 93

 

Eltern-Kind-Gruppe Spielgruppe

Wir sind eine Spielgruppe, in der sich etwa zehn

Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahre

mit einem Elternteil treffen.

Im Mittelpunkt unserer wöchentlichen

Treffen steht das Erleben von Gemeinschaft.

Durch spielen, basteln, singen und bewegen,

lernen die Kinder erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen

zu knüpfen.

Für die Eltern bietet die Spielgruppe

zudem eine schöne Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Leitung: Frau Tamara Behnke

Termin: freitags 9:45–11:15 Uhr

Ort: Paul-Gerhardt-Haus

Kontakt: Frau Behnke 02241-337159

Nähere Infos auch bei Frau Seifert (Leitung Familienzentrum) 02241/333939

 

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem

 Elterncafé

 im Ev. Familienzentrum Menschenkinder.

 Wir treffen uns an jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

 im ev. Gemeindehaus, Schulstr. 57 in Sankt Augustin-Niederpleis.

 Bei Kaffee und Brötchen gibt es die Gelegenheit sich zu unterhalten und Erfahrungen auszutauschen.

 Kontakt für das Elterncafé:

Frau Mogghaddam 02241/338919

Kontakt für die Krabbelgruppe:

Frau Ipatev 02241/1278624, Frau Seifert (Leitung Familienzentrum) 02241/333939

 Den nächsten Termin finden sie in unserem Kalender.

 

Wir arbeiten in unserer Einrichtung eng mit der Familienberatungsstelle der Stadt Sankt Augustin zusammen. Einmal im Monat bieten wir im Zuge dieser Kooperation eine freie Sprechstunde an. Eltern, die Interesse an einem Gespräch haben, können sich vorher bei einer Mitarbeiter melden oder spontan vorbeikommen.

Die Sprechzeiten sind  jeweils von 8:00–9:30 Uhr.

Die nächsten Termine sind der

26. Januar

23. Februar

22. März

26. April

24. Mai

28. Juni

23. August

27. September

25. Oktober

22. November und der

20. Dezember .

Familienberatung

02. Januar 2012 · Kommentieren · Kategorien: Allgemein · Tags:

Die Homepage wechselt auf ein anderes CMS-Programm und bekommt damit gleichzeitig ein neues Design. Die Umstellung soll im Januar abgeschlossen sein.

– Der Webmaster –