Montag morgen, die KiTa ist leer und wir haben jede Menge Platz zum Spielen.

Jetzt haben sich sogar schon die Kinder  in Kisten verstaut. Wollen die etwa auch Urlaub im Keller machen?

Spielzeug raus………………..

 

 

……… Kinder rein !!!

 

Es ist vollbracht, nun ist unsere KiTa leer und alle Spielsachen im Keller verstaut.

Wir erwarten nun gespannt die nächsten 6 Wochen.

 

 

 

Heute geht es weiter…

… noch mehr Spielzeug wird in den Urlaub geschickt!

 

Heute ist es soweit, unser erster Tag der spielzeugfreien Zeit ist da.

Wir werden jetzt nach und nach unser Spielzeug in den Urlaub schicken.

Heute wurde in den einzelnen Gruppen abgestimmt und die ersten Sachen

in den Keller unseres Gemeindehauses getragen.

Alle Kinder waren eifrig bei der Sache und freuen sich auf die nächste Zeit.

 

 

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus.

In zwei Wochen startet unsere nächste Spielzeugfreie Zeit.

Schon jetzt gibt es viele Fragen und Gedanken.

Wie wollen wir es diesmal machen, wollen wir etwas verändern?

Wie lang soll das Projekt dauern?

Wie wollen wir das ganze dokumentieren?

Eine Form der Dokumentation haben wir heute ins Leben gerufen, das Onlinetagebuch!

Hier möchten wir Sie möglichst täglich, aber auf jeden Fall zeitnah, über alle Entwicklungen auf dem

Laufenden halten und sie so an unserem Projekt teilhaben lassen.

Wir hoffe, dass ihnen das Lesen viel Freude macht.

Für Anregungen stehen wir Ihnen gerne unter kita@ev-fmz-menschenkinder.de mit dem

Betreff Homepage zur Verfügung.

Nach den positiven Erfahrungen im letzten jahr, möchten wir auch in diesem Jahr in unserer Kita wieder eine Spielzeugfreie Zeit durchführen.

Anders als im letzten Jahr dauert unser Projekt diesmal insgesamt 6 Wochen.

Es beginnt am Mittwoch, den 02. Mai und endet spätestens am 15. Juni 2012.

Vielleicht  sind Ihnen vorab jetzt schon Fragen, Ideen oder Befürchtungen in den Sinn gekommen?

Dann möchten wir Sie bitten, diese aufzuschreiben und sie in den Elternbriefkasten zu werfen.

Am Dienstag, dem 24. April 2012 werden wir ab 15:30 Uhr im Kindergarten aber auch über dieses Thema sprechen.

An diesem Nachmittag möchten wir mit Ihnen grundsätzliche Informationen, Voraussetzungen, Fragen und Ängste klären. Da wir mit einem Film beginnen, ist es wichtig pünktlich zu sein.

Ihre Kinder werden in der gesamten Zeit des Elternnachmittags von uns betreut.

Sicherlich können an diesem Nachmittag einige Bedenken ausgeräumt und geklärt werden.

Wir freuen uns auf einen diskussionsreichen, spannenden und interessanten Elternnachmittag und hoffen, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Über die Spielzeugfreie Zeit werden wir sie mit einem Onlinetagebuch auf dem Laufenden halten.

Dies finden Sie rechts unter Kategorien, Onlinetagebuch.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Rückmeldungen unter

kita@ev-fmz-menschenkinder.de Betreff: Homepage….

 

 

2011 haben wir uns an Aschermittwoch mit unseren Kindern auf neue Wege begeben.
Wir haben unser Spielzeug in den Urlaub geschickt.
Der spielzeugfreie Kindergarten“- ein Projekt! Eine Herausforderung!?
Kindergarten…. Das ist spielen, lernen, lachen, forschen und vieles mehr.
An allen Ecken findet man Spiele und verschiedene Materialien, die die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen sollen und die zum Experimentieren und ‚Arbeiten‘ einladen.
Was aber, wenn plötzlich nichts mehr von diesen Dingen zu finden ist, wenn plötzlich kein Spielzeug mehr zu sehen ist?
Ist es eine Horrorvorstellung, eine Vision oder ein Projekt mit Hand und Fuß?
Wir haben es herausgefunden, denn wir haben unser Spielzeug gemeinsam mit den Kindern für einige Zeit in Urlaub geschickt…
Doch vorab gab es einige Informationen:
Das Projekt „Spielzeugfreie Zeit“ ist inzwischen in Deutschland und im benachbarten Ausland vielfach erfolgreich durchgeführt und wissenschaftlich untersucht worden. Es ist ein wichtiger Teil der Suchtprävention.
Vieles an diesem Projekt ist am Anfang ungewöhnlich und wirft Fragen auf. Einige sollen hier angesprochen werden:
Kann denn Spielzeug süchtig machen?
Zeug zum Spielen ist für Kinder sicher wichtig, kann die Kreativität fördern und gehört selbstverständlich zu ihrer Lebenswelt. Eine Überhäufung mit Spielzeug, Konsumgütern und Freizeitangeboten kann aber auch dazu führen, dass Kinder zu wenig Gelegenheit haben, „zu sich zu kommen“, ihre eigenen Bedürfnisse zu spüren, ihre eigenen Ideen und Phantasien zu entwickeln.
Das Projekt „Spielzeugfreie Zeit“ richtet sich also nicht gegen Spielzeug, sondern ist eine Methode für einen bestimmten Zeitraum. Es schafft eine Situation, in der Kinder Erfahrungen mit ihren Möglichkeiten und Grenzen machen können, in der sie sich im geschützten Raum des Kindergartens ausprobieren können.
Was hat das Projekt mit Suchtprävention zu tun?
Kinder können für einen Zeitraum ihre Möglichkeiten und Grenzen erproben. In der Zeit gehen die Aktivitäten und Situationen konsequent von den Kindern aus, dadurch können sie die Funktionen bestimmter Lebenskompetenzen (z.B. Umgang mit Sprache, Beziehungsfähigkeit, verstärkte Wahrnehmung persönlicher Bedürfnisse, Entwicklung von Selbstvertrauen usw.) als sinnvoll erleben und entwickeln.
Dazu gehört es auch, einmal zu erleben, dass nicht alles klappt, dass man Fehler macht, dass man auch einmal Frustration aushalten muss, ohne dass diese gleich von Erwachsenen ausgeglichen werden.
In der Suchtforschung gibt es viele Hinweise darauf, dass Menschen, die vielfältige Lebenskompetenzen entwickelt haben, die mit ihren Stärken und Schwächen umgehen können, die Handlungsalternativen selbst entwickeln können, deutlich weniger suchtgefährdet sind, als Menschen, die das nicht können.
Was ist, wenn Kinder Langeweile haben?
Langeweile auch einmal auszuhalten, ist durchaus im Sinne des Projektes. Kinder sollen ja lernen, aus der Unzufriedenheit mit der Situation heraus, Lösungen selbstständig zu entwickeln und nicht durch Ersatzangebote der Situation auszuweichen. Dies können Kinder jedoch nicht lernen, wenn Erwachsene bei jedem Anzeichen von Langeweile bei Kindern sofort mit Unterhaltungs- oder Spielangeboten eingreifen.
Was machen die ErzieherInnen während des Projektes?
Während der Projektphase ist von den ErzieherInnen gefordert, sich selbst z.B. bei Spielangeboten und Problemlösungen zurückzuhalten. Dies erfordert in wechselnden Situationen eine permanente Auseinandersetzung mit den eigenen Einstellungen, Grenzen und Verhaltensweisen und denen der Kinder.
Selbstreflexion und Teamgespräche, Beobachten der Kinder, Elterngespräche und konzeptionelle Überlegungen sind wichtige Aufgaben während des Projektes.
Wir waren alle sehr gespannt, denn auch für uns Erzieher änderte sich eine ganze Menge.
Doch durch dieses Projekt gelang es uns allen gemeinsam, uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren und erkennen, dass es nicht wichtig ist immer mehr zu haben, sondern Beziehungen aufzubauen und miteinander etwas zu schaffen.
Wir haben in dieser Zeit ein Onlinetagebuch geführt, durch das uns die Eltern und andere Interessierte begleiten konnten.
Leider ist es durch die Umstellung unserer Homepage noch nicht wieder online, wir hoffen jedoch dass wir es auch hier wieder veröffentlichen können.
Alles in allem ist zu sagen, dass der größte Teil der Kinder und Eltern am Ende zufrieden auf die erlebte Zeit zurückblicken konnten und mit Recht sagen: „Das war eine Bereicherung für alle!“
Und wir Erzieher sind uns einig – das werden wir auf jeden Fall wiederholen.
Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit unter
kita@ev-fmz-menschenkinder.de  oder 02241/333939 zur Verfügung.

Seit einiger Zeit finanziert der Diakonieausschuss unserer Gemeinde den Kindern unseres Familienzentrums regelmässig eine große Portion Obst.

Ziel ist es, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, eine gute (zusätzliche) Portion Obst in der Woche zu sich nehmen zu können. So können die Mädchen und Jungen die Vielfalt bei Obst selbst entdecken und feststellen, dass gesunde Ernährung durchaus schmackhaft ist. Wir stellen immer wieder fest, wie gerne die Kinder dieses Obst annehmen und auch außergewöhnliche Obstsorten probieren.

Beliefert werden wir zwei Mal pro Woche von Obst Beckhaus aus Bonn-Poppelsdorf.

Spatzenchor

Es ist schon immer etwas ganz Besonderes, wenn wir mittwochs aus dem Kindergartengebäude heraus und wenige Meter daneben durch eine Schiebetür ins Paul-Gerhardt-Haus hineingehen dürfen.  Nur die ältesten Kinder aus der Kindertagesstätte Menschenkinder dürfen in zwei Gruppen aufgeteilt mit. Die Kinder wissen, dass in diesem großen Raum Gottesdienste gefeiert werden. Wir sprechen immer wieder mal miteinander darüber. Alles wollen sie genau wissen, wofür die große Kerze und das Taufbecken sind und wie der Tisch da heißt: Altar. Hier haben wir Raum und Zeit, miteinander fröhlich zu singen und uns dazu zu bewegen. Singen ist die einfachste Art, Musik zu machen. Es ist „kinder“leicht und zaubert gute Laune und verbindet uns zu einer vertrauten Gemeinschaft.

Wenn wir Gottes Schöpfung loben („Du hast uns deine Welt geschenkt: den Himmel, die Erde“), vergessen wir nicht, für sie zu danken („Herr, wir danken dir“).

Wir bitten um Segen („Halte zu mir, guter Gott, heut‘ den ganzen Tag“).

Wir freuen uns an den Jahreszeiten („Singt ein Vogel im Märzenwald“).

Die Liedtexte, in Klammern gesetzt, sind nur einige wenige Beispiele aus unserem Repertoire. Sie sind kindgerecht und vermitteln Zuversicht und Geborgenheit. Singend lernen die Kinder erstaunlich schnell mehrere Strophen. Sie sind auch sehr gut darin, Melodien wieder zu erkennen, die ihnen auf Klavier oder Flöte vorgespielt werden. Mit Freude stimmen die Kinder ein.

Gemeinsam erarbeiten wir oft den Rhythmus eines Liedes, ob nun mit Klatschen, Stampfen, Triangel, Handtrommel oder Glöckchen… Ein wenig Üben und aufeinander Achten ist schon nötig, damit es dann auch richtig gut klingt.

Zu vielen Liedern können wir gemeinsame Bewegungen oder auch kleine Tänze erfinden. Das macht Spaß und alle machen mit.

Wenn mich die Kinder an anderen Wochentagen fragen „Wann ist wieder Spatzenchor“, dann freuen wir uns gemeinsam auf den nächsten Mittwoch.

Anita Schindler-Kindermann

„Nein, Halt, Stopp…..

…lassen sie mich in Ruhe!“

Laut und bestimmend halte es, diesmal auch am Wochenende, durch das Ev. Familienzentrum Menschenkinder, denn insgesamt 16 Kinder von 5-7 Jahren trafen sich Samstag und Sonntag zum Selbstbehauptungstraining.

Zusammen mit Erika Ueberberg und Michael Schindewolf erfuhren die Kinder durch Spiele und Gespräche die Sicherheit und den Mut auch mal laut ‚NEIN‘ zu sagen und sich gegen Größere zu wehren.

Zum Einstieg gab es das Bilderbuch vom ‚Großen und kleinen Nein‘ und das Autobahnspiel zum wach werden.
Nach einer kurzen Pause, mit Getränken und einem Imbiss zur Stärkung, ging es mit einer Übung zum Distanzverhalten weiter. nBevor dann gute und schlechte Geheimnisse besprochen wurden, konnten die Kinder im Hundehüttenspiel noch mal ihr Gelerntes üben.

Kurz vor Schluss kamen die Eltern hinzu und die Kinder konnten ihnen zeigen, was alles besprochen und erlernt wurde.

Am Sonntag ging es dann wieder um 10.00 Uhr los und alle 16 kehrten mit Freude und guter Laune zurück. Nun wurde es nach kurzen Wiederholungen sogar handgreiflich: die Kinder probten gezielte Tritte vor das Schienenbein und Schläge mit der Hand.

Auch wie man sich Hilfe holt wurde geübt und mit der ‚Schildkröte‘ und dem ‚Wirbelsturm‘ können sich die Kinder nun auch selber losreißen.

Gegen Ende durften die Eltern wieder dazu kommen und freuen sich gemeinsam mit ihren Eltern über die verdiente Urkunde.

Alle hatten viel Spaß und einige unserer Kinder haben das Gelernte bereits hier umgesetzt.