{"id":1677,"date":"2013-07-16T14:11:08","date_gmt":"2013-07-16T12:11:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/?p=1677"},"modified":"2013-07-16T14:11:08","modified_gmt":"2013-07-16T12:11:08","slug":"interkultureller-familiennachmittag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/?p=1677","title":{"rendered":"Interkultureller Familiennachmittag"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<b>Interkultureller Familiennachmittag im Familienzentrum<\/b><\/p>\n<p>Dass nur wenige Ortschaften weiter, oft sogar bereits im Haus nebenan, schon andere kulturelle Gepflogenheiten das Tagesgeschehen bestimmen, ist eigentlich nichts Neues.<br \/>\nEs ist erst recht nichts neues, dass dies f\u00fcr ferne L\u00e4nder gilt. Es bestehen zwar heutzutage immer mehr M\u00f6glichkeiten auch ferne Reiseziele zu besuchen. Und viele nutzen auch die Gelegenheit \u00a0um ab und an wenigstens eine andere Lebensweise kennen zu lernen.<br \/>\nWir aber hatten die Gelegenheit gleich mehreren sehr unterschiedlichen Kulturen auf einmal n\u00e4her zu kommen.<br \/>\nDie Chance dazu bestand, da es Teil der heutigen Geschichte ist, dass nicht nur man selbst immer weitere Ziele erreicht, sondern auch die Kulturen der ganzen Welt immer mehr auf dem Globus wandern.<br \/>\nDiese \u201ewandernden Kulturen\u201c sind einem Einzelnen im Alltag aber vielleicht gar nicht so bewusst,<br \/>\nda die wirkliche pers\u00f6nliche Wahrnehmung wohl erst beginnt, wenn man der jeweiligen Kultur selbst begegnet.<br \/>\nIm Rahmen ihrer Fortbildung \u201eInterkulturelle Basisqualifikation\u201c luden Khatoun Moghaddam\u00a0 und Sabine Schwabe zu einem interkulturellen Nachmittag in unserem Familienzentrum Menschenkinder ein, um den kulturellen Besonderheiten der anderen Teilnehmer zu begegnen.<\/p>\n<p>Den Auftakt machte ein Begr\u00fc\u00dfungsspiel.<br \/>\nAn alle Teilnehmer wurden Zettel mit einem Land und der dazugeh\u00f6rigen<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfungsformel \u00a0verteilt, wobei es immer je zwei gleiche Zettel gab. So galt es wortlos seinen Partner zu finden.<br \/>\nWie begr\u00fc\u00dft man sich etwa in der Mongolei?<br \/>\n\u00dcber die so neu kennengelernten Riten hinaus f\u00fchrte der Aspekt der Wortlosigkeit bei diesem Spiel zu einer sehr interessanten Erkenntnis:<br \/>\nEin grundlegender Pfeiler einer Kultur ist seine Sprache. Betrachtet man zwei sehr andersartige Kulturen und \u201enimmt\u201c ihnen die Sprache, so mindern sich deren Unterschiede immens.<br \/>\nBei dem interkulturellen Nachmittag trafen nun Personen aufeinander, die mitunter sehr unterschiedliche Kulturen ausleben.<br \/>\nGerade durch den Verzicht auf die Sprache bei dem Begr\u00fc\u00dfungsspiel war man sich dann merklich n\u00e4her gekommen.<\/p>\n<p>Neben einer visuellen gab es auch eine kulinarische Reise durch die Welt.<br \/>\nIn einer Diashow sahen wir die verschiedensten Dinge, die das Leben in den L\u00e4ndern mit bestimmen oder pr\u00e4gen. Ein Blick auf die Landkarten und Flaggen, Bilder von Menschen, Landschaften, Kunstfiguren oder Geb\u00e4uden. Die Bilder sprachen oft schon f\u00fcr sich. Manchmal wurden sie noch durch Erz\u00e4hlungen der Teilnehmer aus der eigens erlebten Geschichte bereichert \u2013 teils verbl\u00fcffend, teils faszinierend, aber auch teils tragisch. Gibt es \u00fcberhaupt eine Kultur, bei der das Essen nicht wesentlicher Bestandteil des Zusammenlebens ist? Essen verbindet. Essen ist gesellig. Und das besonders wenn man das Essen zubereitet hat, um es gemeinsam zu genie\u00dfen. Es gab an diesem Nachmittag Spezialit\u00e4ten aus Marokko, dem Elsass, aus Polen, Kasachstan,\u00a0 dem Kosovo und Deutschland. Es gab Tarte de Pommes, Couscous, allerlei Geb\u00e4ck und S\u00fc\u00dfigkeiten und dazu marokkanischen Tee, frisch zubereitet in Gl\u00e4sern serviert.<\/p>\n<p>Bleibt noch zu sagen, dass die Anwesenden sich allesamt viel M\u00fche gegeben haben, einen interessanten, entspannten Nachmittag zu verbringen. Es war spannend mehr \u00fcber die Menschen zu erfahren, die man sonst \u00a0auf den Fluren zumeist nur hinter ihren Kindern trifft.<\/p>\n<p>Eva\u00a0 Protzek<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1678\" alt=\"010\" src=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/010-768x1024.jpg\" width=\"630\" height=\"840\" srcset=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/010-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/010-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/020.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1679\" alt=\"020\" src=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/020-1024x768.jpg\" width=\"630\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/020-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ev-fmz-menschenkinder.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/020-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Interkultureller Familiennachmittag im Familienzentrum Dass nur wenige Ortschaften weiter, oft sogar bereits im Haus nebenan, schon andere kulturelle Gepflogenheiten das Tagesgeschehen bestimmen, ist eigentlich nichts Neues. 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