Vater-Kind-Tag im Familienzentrum

 

Im Januar dachte ich, es müsste bald wieder einen Vater-Kind-Tag geben. Der letzte Vater-Kind-Tag fand im vorigen Jahr mit Beteiligung der Evangelischen Erwachsenen Bildung statt. So rief ich bei deren Mitarbeiterin, Frau Eisele an und bat um Unterstützung. Sie war sofort begeistert und brachte mich mit Herrn Oliver Jeremies in Kontakt.

Zuerst machte ich mir Gedanken über einen Termin und wir einigten uns schnell auf den 13.04. Nach dem langen Winter wollte ich gerne möglichst viel Zeit mit Vätern und Kindern draußen an der frischen Luft verbringen. So planten wir dann, schrieben Einladungen und hofften auf rege Beteiligung.

Schnell hatten wir Anmeldungen von 18 Vätern und deren Kindern, zwei Vätern mussten wir sogar absagen, da sich die Gesamtpersonenzahl schon auf 41 belief.

Wir starteten den Tag um 09:00 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück in unserer Turnhalle. Danach fuhren wir mit PKWs nach Troisdorf zum Aggerstadion. Dort begann eine Rallye  durch den Wald mit drei Stationen, an denen Väter und Kinder einige Aufgaben zu lösen hatten. Es wurden alle Sinne benötigt, Tasten Fühlen, Schmecken, Sehen.  Aber auch Vertrauen war wichtig, denn bei einer der Stationen wurden den Vätern die Augen verbunden und sie mussten sich von ihren Kindern durch den Wald führen lassen.

Als alle Aufgaben erfüllt waren, zogen wir mit alle zusammen an die Agger, wo die letzte und schwierigste Aufgabe zu lösen war. Jede der drei Gruppen hatte den Auftrag aus dem Material, welches sie vorher für die gelösten Aufgaben bekommen hatten, ein Floß zu bauen. Es entstanden die unterschiedlichsten Flöße. Wir suchten uns eine günstige Stelle am Flussufer um sie zu Wasser zu lassen. Noch eine Weile schauten wir den Flössen hinterher und gingen dann ziemlich müde zum Parkplatz und zu den Autos.

Zurück in der Kita gab es noch ein Eis für Väter und Kinder, wir machten noch ein Foto von uns allen und gingen dann mehr oder weniger erschöpft aber glücklich und mit vielen Eindrücken nach Hause.

Die Väter vereinbarten noch einen Termin, um sich noch einmal zu treffen. Vielleicht bildet sich ja ein Väterstammtisch daraus!?

Joachim Ansorge

Mitarbeiter in der Indianergruppe des Familienzentrums

 

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